


Der europäische Binnenmarkt wächst zusammen und immer mehr Beschäftigte – vor allem in den grenznahen Bereichen – suchen Beschäftigung im Nachbarland. So pendeln rund 14.000 Bürgerinnen und Bürger jeden Tag aus der Bundesrepublik Deutschland in die Niederlande, rund drei Viertel kommen aus Nordrhein-Westfalen. Auch zwischen Deutschland und Belgien pendeln immer mehr Beschäftigte, Tendenz steigend.
Mit der Internetseite www.grenzpendler.nrw.de unterstützt das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales die grenzüberschreitende Arbeitssuche und stellt viele nützliche Informationen bereit – beispielsweise auch zu steuerrechtlichen, arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen.
Wer im Ausland wohnen oder arbeiten möchte, hat viele Fragen. Wo muss ich Steuern zahlen? Kann ich meine Rentenansprüche mitnehmen? Wo muss ich mich anmelden? Auf der Internetseite www.grenzpendler-info.de können Interessierte alle notwendigen Schritte planen. Das von den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen entwickelte Portal stellt übersichtlich alle für Grenzpendler wichtigen Informationen bereit
www.grenzpendler-info.de
In unserer Rubrik "Grenzpendlerportraits" finden Sie fünf Kurzreportagen, in denen Menschen, für die das tägliche Pendeln zwischen Deutschland und dem Nachbarland zum beruflichen Alltag gehört, über ihre Erfahrungen als Grenzpendler berichten.
Grenzpendlerportaits
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat in seinem Urteil vom 10. September 2009 entschieden, dass die Bundesrepublik Deutschland durch ihre gesetzlichen Bestimmungen zur Riester-Rente gemeinschaftsrechtswidrig handelt. Grenzgänger und im Ausland lebende Rentner werden demnach zu stark benachteiligt.
Der Gesetzgeber fordert bisher, dass die Ruheständler bei Erhalt ihrer Rente in Deutschland leben müssen. Die strengen Bestimmungen greifen nach Ansicht der Richter in das Recht auf freie Wahl des Wohnsitzes ein. Auch wer in Deutschland arbeitet, aber jenseits der Grenze wohnt, dem darf die Riester-Rente nicht verwehrt bleiben. Deutschland muss die Riester-Rente nun nachbessern. Der EUREGIO-Rat hatte sich bereits im Dezember 2002 mit einer Resolution an das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung dafür eingesetzt.
Unter dem Titel "Handwerk fit für Europa - Betriebspraktika in den Niederlanden" wurde die neue Broschüre des grenzüberschreitenden Projekts "euregiofit" vorgestellt. Die Broschüre und die beiliegende CD-Rom enthalten wertvolle Hilfsmittel wie z.B. interkulturelle Tipps für Auszubildende zur Vorbereitung auf ein Praktikum bis hin zu Muster-Formularen und umfangreichen deutsch-niederländischen Vokabellisten.
Die Broschüre kann kostenlos beim Westdeutschen Handwerkskammertag per E-Mail bestellt werden: sarah.drost@handwerk-nrw.de
Zur Seite des Westdeutschen Handwerkskammertag
Quelle: www.saarland.de
Foto: Saarland/ATB
Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Broschüre mit Informationen
zum Studieren in der niederländischen Grenzregion neu aufgelegt. Diese
Broschüre enthält aktuelle Übersichten über das Studienangebot
in den Niederlanden, Vorlagen für Bewerbungen und Informationen über
die Voraussetzungen für ein Studium in den Niederlanden.
Die
Broschüre als Download finden Sie hier
(PDF)
Der Nationale Auswahlausschuss hat die Förderung von insgesamt 398
LEONARDO DA VINCI-Mobilitätsprojekten mit 9.955 Teilnehmer/innen und
einem Gesamtbudget von 18,8 Millionen Euro beschlossen. Aufgrund der hohen
Anzahl förderfähiger Projekte und des begrenzten Budgets mussten
etliche Projekte zunächst auf eine Warteliste gesetzt werden. Fließen
nicht genutzte Mittel aus geförderten Projekten zurück, rücken
diese Projekte unverzüglich und automatisch nach. Bereits am 20. Mai
konnten die ersten 16 Projekte in der Erstausbildung und 4 Projekte bei
den Fachkräften der beruflichen Bildung nachbewilligt werden.
Zur Seite des Nationalen Auswahlausschusses
Zur Seite des Leonardo da Vinci Programm